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Datum: 15.06.2010
FDP gegen Fahrpreiserhöhungen – ÖPNV-Kunden nicht über Gebühr belasten
Region Hannover; Im heutigen Regionsausschuss wird die FDP-Fraktion Fahrpreiserhöhungen in Höhe von durchschnittlich rd. 2,5% im GVH für das Jahr 2011 eine klare Absage erteilen. Die Verkehrsunternehmen in der Region Hannover seien mittlerweile sehr gut aufgestellt. „Nachdem auch die früher immer hoch-defizitäre üstra in den letzten Jahren einen erfolgreichen Konsolidierungsweg beschritten hat, produziert sie jetzt schwarze Zahlen. Mehrkosten im kommenden Jahr zum Beispiel für Sprit können daher in erster Linie von den Unternehmen selber durch Kosteneinsparungen aufgefangen oder durch geringfügige Preiserhöhungen orientiert am Anstieg der Lebenshaltungskosten selbst beschlossen werden“, so der verkehrspolitische Sprecher Peter Kimmel.
„Etliche Menschen in der Region Hannover sind zwingend auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen und würden mit den vorgeschlagenen Fahrpreiserhöhungen über Gebühr belastet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise hätten wir von den Unternehmen erwartet, dass sie ihre bisherige Linie der alljährlichen Fahrpreiserhöhungen auf den Prüfstand stellen und eine andere Richtung einschlagen“, meint Kimmel. Aus Sicht der FDP-Fraktion muss neben weiteren Einsparungen auch der Faktor der Attraktivitätssteigerung des ÖPNV zum Beispiel durch verbesserten Service sowie Sicherheit und Sauberkeit stärker gewichtet werden, um neue Kundengruppen zu gewinnen und die Einnahmen zu sichern. „Immer wieder an der Preisschraube zu drehen, verschreckt dagegen viele langjährige ÖPNV-Nutzer, insbesondere die Geringverdiener im Bereich des Pendlermarktes“, so Kimmel.
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