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Pressemitteilungen

Datum: 10.03.2006

Metropolregion muss endlich Fahrt aufnehmen

In Niedersachsen entsteht neben der bereits entwickelten Metropolregion Bremen-Oldenburg eine weitere Metropolregion in Mittel- und Südniedersachsen. Die Entwicklung des Städtedreiecks Hannover-Braunschweig-Göttingen war gestern Schwerpunkt einer Sitzung der entsprechenden Fachausschüsse der Region Hannover und des Zweckverbandes Braunschweig.

»Die FDP-Fraktion bekennt sich zur Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen, denn es ist von enormer Bedeutung, dass der Raum Mittel- und Südniedersachsen vor dem Hintergrund des zunehmenden Konkurrenzdrucks nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa besser wahrgenommen wird«, meint Fraktionsvorsitzender Dieter Lüddecke. Er kritisiert in diesem Zusammenhang, dass das Tempo der Regionsverwaltung viel zu langsam und das von ihr vorgelegte Arbeitsprogramm zu allgemein formuliert sei.

»Von großer Bedeutung ist, dass es uns endlich gelingt, eine Mentalitätsveränderung einzuläuten und das Konkurrenzdenken der beteiligten Städte in unserer Metropolregion aufzubrechen«, so Lüddecke. Erste positive Ansätze im wissenschaftlichen Bereich seien zu verzeichnen, die Kooperation zwischen den Universitätsstädten Hannover, Göttingen und Braunschweig müsse aber noch deutlich verstärkt werden.

»Vorrangiges Ziel muss das Einbinden privatwirtschaftlicher Unternehmen sein. Dieses ist bisher in keiner Weise gelungen und muss dringend forciert werden, wenn wir im Wettbewerb mit anderen Metropolregionen in Europa um Industrieansiedlung und EU-Fördergelder eine reelle Chance haben wollen. Nur so kann es gelingen, den wirtschaftlichen Anschluss nicht zu verpassen und auch in der Region Hannover neue Arbeitplätze zu schaffen«, erklärt Lüddecke. Er kündigt an, dass die FDP-Fraktion diesen Entwicklungsprozess durch eigene Anträge beschleunigen will.

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