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Pressemitteilungen

Datum: 17.07.2006

FDP-Spitzenkandidaten zur Regionsversammlung diskutieren Wahlkampfthemen
Tilsen: »Krankenhausneubau muss nach Buchholz!«

Die FDP-Regionsfraktion hat gestern mit den Spitzenkandidaten für die Wahlen zur Regionsversammlung und dem FDP-Kandidaten für das Regionspräsidentenamt, Herrn Dr. Nils Tilsen, in dessen Wahlkreis in Buchholz aktuelle Themen für die Kommunalwahlen im September 2006 diskutiert. Auf der Tagesordnung standen Fragen zu den Schwerpunkten Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay und Zukunft des Zoos Hannover, Privatisierung des Landeskrankenhauses in Wunstorf, Ausrichtung der Arge Hannover mit ihren Job-Centern, Chancen der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen und die Vermarktung von Stadt und Region Hannover durch die Hannover Marketing GmbH (HMG).

Tilsen setzte sich in seinem Wahlkreis 04 (Lahe, Bothfeld, Groß Buchholz, Misburg, Heideviertel, Kleefeld und Anderten) in besonderem Maße für ein Überdenken des Standortes für einen Krankenhausneubau ein. Übereinstimmend mit dem FDP-Regionsfraktionsvorsitzenden Dieter Lüddecke vertrat er die Auffassung, dass aufgrund einer Vielzahl neuer Erkenntnisse der Standort für einen Neubau auf dem Gelände des Siloah-Krankenhauses in Linden verworfen und stattdessen der des jetzigen Oststadtkrankenhauses ins Visier genommen werden sollte. Maßgeblicher Grund ist, dass der Neubau in Linden aufgrund der zu großen räumlichen Nähe zum konkurrierenden Friederikenstift nicht vertretbar ist: Die Region Hannover hat in ihrem Zuständigkeitsgebiet dafür Sorge zu tragen, dass die gleichmäßige Krankenhausversorgung und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kommunalen und privaten Häusern gewährleistet wird. Tilsen und Lüddecke unisono: »Der Region ist nicht geholfen, wenn wir mit unseren kommunalen Krankenhäusern die privaten Häuser an die Wand drücken.« Beide verwiesen in diesem Zusammenhang darauf, dass das Bundeskartellamt jüngst öffentlich eine Überprüfung der zwölf Regionskrankenhäuser angekündigt hatte, um zu klären, ob diese aufgrund ihrer Größe eine nicht zulässige marktbeherrschende Stellung einnähmen.

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