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Datum: 16.05.2007
FDP fordert mehr Flexibilität bei Ansiedlung von Gewerbe
Giese: »Chance auf neue hochwertige Arbeitsplätze in der Wedemark!«
Die FDP-Fraktion unterstützt einen Antrag der Firma Georg Ebeling Spedition GmbH auf Teillöschung eines Gebietes im Landschaftsschutzgebiet »Wietzetal«, um dieser expandierenden Firma adäquate Möglichkeiten zu bieten, ihr Logistik- und Dienstleistungszentrum im Gewerbegebiet Gailhof zu erweitern.
»Ich begrüße ausdrücklich, dass dieses Traditionsunternehmen, das mittlerweile europaweit Standorte etabliert hat, seinen Standort hier in der Wedemark erweitern möchte, denn das bedeutet, dass viele neue und hochwertige Arbeitsplätze in der Gemeinde entstehen werden«, erklärt Andrea Giese, Mitglied der FDP-Fraktionen im Rat der Gemeinde Wedemark und in der FDP-Fraktion der Region Hannover.
Als besonders anerkennenswert erachtet Giese die Tatsache, dass das Unternehmen in seine Erweiterungsplanungen von vorneherein die notwendigen Maßnahmen zur Kompensation der Teillöschung mit einbezogen hat. »Die Firma Georg Ebeling Spedition GmbH hat bereits eine deutlich größere Fläche als Ausgleich für die aus dem Schutzgebiet zu entlassende Fläche erworben und umfangreiche Maßnahmen vorgestellt, mit denen eine angemessene Kompensation unter Aspekten des Landschaftsschutzes gewährleistet wird«, so Giese.
Klagen der Mitglieder der SPD- und der Grünen-Fraktionen im gestrigen Umweltausschuss der Region Hannover darüber, dass Gewerbetreibende in ihren Planungen Umweltschutzaspekte nicht ausreichend berücksichtigen würden, erachtet Giese als zu pauschal.
»Eine ideale Unternehmensentwicklung an diesem Standort in der Wedemark ist durch die Nähe zum Autobahndreieck A 7/A 352 mit Anschluss zur A 2 gegeben. Generell erachte ich einen passgenauen Umgang mit vergleichbaren Anträgen von Gewerbetreibenden als sinnvoll, denn angesichts der nach wie vor sehr hohen Arbeitslosigkeit in unserer Region sollten Anstrengungen zur Ansiedlung von Gewerbe nicht torpediert werden. Konsequent wäre eine maßvolle, größere Flexibilität bei der Zuschneidung von Landschaftsschutzgebieten im Zusammenhang mit der Bereitstellung von zu Recht geforderten angemessenen Ausgleichsflächen, damit die Städte und Gemeinden mehr Gestaltungsspielraum erhalten«, betont Giese.
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