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Die Fraktionsmitglieder

Prof. Dr. Herbert Hotje
FDP
Universitätsprofessor

Havelweg 25
30851 Langenhagen
Telefon:
privat:
05 11 - 77 24 07
Prof. Dr. Herbert Hotje


Privates

  • Geboren am 14. Juni 1942
  • Verheiratet, 2 Töchter
  • Studium der Mathematik in Hamburg, dort Promotion 1970
  • Mathematikprofessor an der Universität Hannover seit 1980
  • Sprecher der Fachgruppe Geometrie in der Deutschen Mathematiker-Vereinigung
  • Mitglied im SC Langenhagen

Politisches

  • 1971 Eintritt in die FDP
  • 1974-1986 Ratsmitglied der FDP im Rat der Stadt Langenhagen
  • 1991 bis Januar 2005 Ratsmitglied der FDP im Rat der Stadt Langenhagen
  • August 2002 bis heute Mitglied der FDP-Fraktion Region Hannover

Dies & Das

  • In der Politik ist es wie in der Mathematik:
    Bei den Nullen kommt es darauf an, wo sie stehen.

Wahlkreis 10

  • Langenhagen, Isernhagen, Burgwedel

Meine Position zur Region:

Die Region Hannover - der etwas andere Landkreis

Wir, die wir viele Jahre im Landkreis Hannover gelebt haben, haben die Umstellung auf die Region zwar durchaus als Veränderung wahrgenommen, aber vielleicht nicht als so radikale Umstellung wie die Hannoveraner erlebt.

Die Befürchtungen, die es vor 5 Jahren gab, insbesondere im Hinblick auf die Finanzen, sind eingetreten - der Schuldenberg der Region wächst und wächst. Zum einen, weil man bei der Regionsgründung die ausufernden Kosten im sozialen Bereich nicht abgesehen hatte und das prognostizierte Einsparpotenzial durch Personalabbau in der Regionsverwaltung unrealistisch war und auch auf absehbare Zeit nicht erreicht werden wird, zum anderen aber vor allem wegen einer verfehlten rot-grünen Politik in der Region, die nicht bereit war, einen strikten Konsolidierungskurs zu verfolgen.

Die Region hat aber auch viele Vorteile für ihre Bürger mit sich gebracht. Die Entscheidungsmöglichkeiten vor Ort in den Städten und Gemeinden sind gewachsen, etwa im Bereich »Schule« und »Jugend«, was durch die in unserem Sinne agierende Landespolitik zusätzliche Unterstützung findet.

Die Region zu stärken bedeutet jede einzelne Stadt bzw. Gemeinde der Region zu stärken. Dies funktioniert nur, wenn wir das Gemeinschaftsgefühl bei allen Einwohnern der Region Hannover so herausbilden, dass die unbestrittenen Vorteile der Regionsgründung - z. B. verbesserte Serviceleistungen vor Ort bei mehr Kosteneffizienz im Sinne des Steuerzahlers, eine Kommunen übergreifende Wirtschaftsförderung, eine Abstimmung z. B. kultureller Großveranstaltungen im gesamten Regionsgebiet - klar genutzt werden können.

Ich setze mich für ein stärkeres Regionsbewusstsein ein, so dass die immer noch allgegenwärtige Unterscheidung zwischen »Stadt« und »Umland« Hannover zunehmend zweitrangig wird. Ein erster wichtiger Schritt im Vorfeld wäre, dass dieses in der Selbstdarstellung der Region Hannover auf der website »hannover.de« konsequent berücksichtigt wird. Gerade auch durch die Unterschiedlichkeit der kulturellen und Naherholungsangebote kann sich die Region Hannover positiv von anderen Landkreisen absetzen und auch an überregionaler Attraktivität gewinnen.

Die Region und ihre Städte und Gemeinden haben die Lasten gemeinsam zu tragen, nicht der eine auf Kosten des anderen. Ich setze mich daher dafür ein, dass die Regionsumlage, die die Städte und Gemeinden an die Region zu zahlen haben, in der kommenden Wahlperiode nicht erhöht wird.